Justiz-Opfer e.V. München
Justiz-Opfer e.V. München

Vorwort des gemeinnützigen Vereins Justiz-Opfer e.V.

Christoph Klein, Gründungsmitglieder und ehemaliger Vorstandsvorsitzender Verein Justiz-Opfer e.V., München Christoph Klein, Gründungsmitglied, ehemaliger Vorstandsvorsitzender

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Interessenten,

ich begrüße Sie recht herzlich auf den Internetseiten des gemeinnützigen Vereins Justiz-Opfer e.V. in München, auf denen Sie umfangreiche Informationen zum Thema Willkür und Missstände bei der Justiz finden.

Der gemeinnützige Verein Justiz-Opfer e.V. wurde im August 2014 in München von 9 Gründungsmitgliedern und Betroffenen gegründet, um gemeinsam gegen eklatante Defizite bei der Justiz, Polizei, Behörden, Psychiatrien auf Bundes- und Landesebene anzukämpfen.

 

Teilweise kämpfen wir alle persönlich seit Jahrzehnten gegen diese Missstände in der Bundesrepublik Deutschland an und konnten sogar den einen oder anderen Erfolg feiern, jedoch haben es Einzelkämpfer schwer, sich gegen die katastrophalen und unzumutbaren Zustände zu wehren. Nur eine Gemeinschaft und Solidarisierung mit Betroffenen und durch Zuspruch mit Hilfe der Bevölkerung sowie Öffentlichkeit und Berichterstattungen in den Medien dürften uns ein starkes Gewicht verleihen, um bei Politik und Gesetzgeber notwendige Reformen und Veränderungen anschieben zu können. Insofern benötigt der Verein jede Unterstützung, Stimme und Hilfe.

Nach der Gründung unseres Vereins ereilten uns innerhalb kürzester Zeit hunderte Zuschriften von Justizopfern dieses Systems, insbesondere aus Bayern. Täglich erhalten wir durchschnittlich 3 – 5 weitere neue Fälle über Willkür und Missstände bei der Justiz geschildert, die herzzerreißend und zugleich schockierend sind, denn es kommen zumeist immer die gleichen Defizite zum Vorschein. Wir sind dementsprechend hoffnungslos überlastet, da wir alle ehrenamtlich arbeiten und nahezu jede freie Minute in die Vereinsarbeit investieren.

Da wir größtenteils alle persönlich seit vielen Jahren - teilweise sogar noch jetzt vor den Gerichten - für unsere Rechte trotz massiver Hürden und Widerstände kämpfen, sowie durch die jahrelangen, systembedingten Missstände bei der Justiz massiv wirtschaftlich und finanziell geschädigt wurden und deshalb über keine nennenswerten Vermögenswerte mehr verfügen und häufig sogar große Not haben, ob wir überhaupt noch unsere nächste Miete bezahlen können sowie Familien – teilweise noch mit minderjährigen Kindern - haben, für die wir die Verantwortung tragen und zugleich noch eine berufliche Tätigkeit ausüben, sind unsere zeitlichen Möglichkeiten verständlicherweise sehr stark eingeschränkt.

 

Trotzdessen kommen häufig wöchentlich schnell 30 – 40 Stunden ehrenamtliche Vereinsarbeit auf die aktiv tätigen Vereinsmitglieder dazu, die dann in den Nachtstunden oder am Wochenende verrichtet werden, so dass so gut wie kein Familienleben mehr möglich und dies extrem belastend ist. Hinzu kommen dann noch persönliche Ausgaben für Autofahrten zu Prozessterminen als Prozessbeobachter, Stammtischen, Gesprächen usw., wofür der Verein nicht die finanziellen Möglichkeiten hat. Jedoch weckt unser fester Willen und die Bereitschaft für dringend notwendige Veränderungen und Reformen ungeahnte Kräfte und Motivationen, auch weil wir uns alle in der Verantwortung für unsere Gesellschaft und die nachfolgenden Generationen sehen.

Wir freuen uns über jede Fallzuschrift – auch weil wir eine Falldatenbank aufbauen möchten -, sind jedoch personell aufgrund der oben geschilderten Umstände absolut nicht in der Lage, sofort auf jeden Fall direkt eingehen zu können, geschweige denn sofortige Hilfe zu ermöglichen oder jedem Betroffenen in seinem Fall unverzüglich helfen zu können, weil wir einerseits hierfür derzeit noch nicht die personellen und finanziellen Kapazitäten haben und andererseits somit keine Rechtsberatung bzw. kostenlose Rechtsanwälte anbieten können.

 

Wir haben schon Fälle erlebt, wo laut um Hilfe gerufen wurde, wir jedoch nichts mehr machen können, weil das "Kind" schon in den Brunnen gefallen ist. Wir können keine Wunder vollbringen, wie manche verzweifelte Menschen scheinbar denken oder glauben. Häufig erreichen uns über unsere privaten Telefonnummern Anrufe zu unmöglichen Zeiten, sogar teilweise nach 20.00 Uhr oder am Wochenende. Es wird darauf hingewiesen, dass der Verein noch sehr jung ist und somit über keine nennenswerten finanziellen Möglichkeiten verfügt.

 

Viele Mitglieder unseres Vereins haben aufgrund ihres jahrelangen Kampfes gegen die Justiz durch Rechtsanwälte und Prozesskosten Haus und Hof verloren oder sind deswegen teilweise total verarmt und haben erhebliche Probleme, den jährlichen Mitgliedsbeitrag aufbringen zu können. Hier hat der Staat also aufgrund seiner jahrzehntelangen Untätigkeit ganze Arbeit geleistet. Wir sind deshalb auf Spenden und Neumitglieder bzw. Mitgliedsbeiträge angewiesen, wodurch unsere Arbeit enorm erleichtert würde sowie schlagkräftigere Strukturen schneller wachsen könnten.

Auch ist es uns aus den geschilderten Gründen derzeit nicht möglich, telefonisch zu festen Geschäftzeiten über einen Festnetzanschluss erreichbar zu sein, weil wir einerseits keine feste Geschäftsstelle für Besuche und als Anlaufstelle für Betroffene haben sowie andererseits keine fest angestellten Mitarbeiter aus besagten Kostengründen finanzieren können.


Natürlich ist es wünschens- und erstrebenswert, dass wir früher oder später eine feste Vereinsanlaufstelle mit festen Bürozeiten, ständiger telefonischer Erreichbarkeit und Besuchsmöglichkeiten haben, jedoch ist dies alleine eine Frage der Finanzierbarkeit. Insofern freuen wir uns über jede Spende, Weiterempfehlung und Mitgliedschaft, denn hierdurch können wir schneller wachsen und bessere und effektivere Strukturen aufbauen, um mehr Menschen in ihrer großen Not helfen zu können. Insofern bitten wir alle Betroffenen um Verständnis, wenn es einmal mit einer Antwort etwas dauern kann, denn wir werden mit einer Flut von Anfragen regelrecht erschlagen.

 

Kein Email und keine Zuschrift geht bei uns verloren, denn die vielen Fälle bzw. Fallbeispiele sind auch eine wichtige Grundlage für unseren Verein und unsere Arbeit, um etwas verändern zu können, weil wir hierdurch der Politik und dem Gesetzgeber beweisen können, dass in unserem "angeblichen" Rechtsstaat vieles nicht mehr stimmt und mit einer Rechtsstaatlichkeit nicht mehr vereinbar ist.

Jetzt wünschen wir Ihnen auf unserer Homepage viele informative Stunden. Empfehlen Sie uns bitte unter Freunden, Bekannten und Medien weiter, damit wir schneller zu einer starken Gemeinschaft anwachsen und dringend notwendige Reformen und Veränderungen mit Nachdruck anschieben können. Gerne können Sie uns eine Nachricht in unserem Gästebuch hinterlassen sowie eine Email zukommen lassen, worüber wir uns freuen.


Mit herzlichen Grüßen


Ihr Christoph Klein, Gründungsmitglied und ehemaliger Vorstandsvorsitzender

 

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